Nach Angaben der DGE (Generaldirektion Unternehmen) öffnen derzeit 5000 Unternehmen, von denen 95% der Kleinstunternehmen/KMU ihre Türen für den Tourismus öffnen. Von diesen Unternehmen kommen 60% der Besuche aus dem Lebensmittel-, Wein- und Spirituosensektor, und 18% kommen aus Kunst- und Handwerksberufen. Umwelt und Energie (10%) kommen, um das Ganze mit der Mode- und Kosmetikbranche abzuschließen (7%) und die Technologieindustrie (5%).

 

I- Was kann ich besuchen?

Haben Sie von der Fragonard Parfümerie der Stadt Eze gehört? Dieses Unternehmen sowohl Fabrik als auch Labor hat in einem Jahr fast eine Million Besucher empfangen. Ganzjährig geöffnet und kostenlos, ist der Besuch der Parfümerie ein Mittel zur Förderung der Berufe und des Unternehmens gegenüber den Besuchern und insbesondere den Jugendlichen.

Durch diesen Betrieb wird die Parfümerie auch zu einem leistungsfähigen Kommunikationsmittel für das Unternehmen. Die Nutzung der Einrichtung ermöglicht es, das Image und den Bekanntheitsgrad der Einrichtung zu erhöhen und gleichzeitig dem Unternehmen eine menschlichere Seite zu verleihen. Auf diese Weise ermöglichen die Besuche, das Unternehmen ein wenig mehr in seinem Gebiet zu etablieren und zu einer Touristenattraktion zu werden.

Dies ist ein Beispiel von vielen. Das Airbus-Werk in Toulouse hat jährlich 120 000 Besucher. So groß wie eine Stadt, bietet sie 3 Touren: eine in der nachhaltigen Entwicklung, eine weitere der A380 gewidmet und eine letzte, die vorschlägt, die 700 Hektar des Geländes zu durchqueren.

Das originellere Gebiet des Viadukts von Millau bietet das ganze Jahr über kostenpflichtige Führungen durch das Bauwerk. In der Nähe der Mautstelle von Saint-Germain im Aveyron gelegen, ist das Viadukt ein technologisches Meisterwerk der Eiffage-Gruppe. Sie können zum Beispiel die Funktionsweise des Translators beobachten und herausfinden, woraus diese riesige Brücke besteht.

 

II- Industrietourismus, welche Vorteile?

Der Industrietourismus ermöglicht es, das touristische Angebot eines Gebiets zu diversifizieren. Die Unternehmen haben verstanden, was ihre Geschäfte in der Freizeit und im Geschäftstourismus auf dem Spiel haben können. Daher arbeiten die institutionellen Einrichtungen des Tourismus mit den Unternehmen zusammen, um den Sektor zu entwickeln (Reisen, Kommunikation, Unterkünfte,E-Concierge usw.).

So können die Departements mit geringem touristischem Wert nun den Industrietourismus (z. B. Seine St Denis) ausbauen. Andere können die Geschichte ihrer Industrie aufwerten oder eine wirtschaftliche Tochtergesellschaft (Kohle, Dampfzüge) wiederbeleben.

Auf Geschäftsreise sollten Sie sich über die Unternehmen informieren, die Sie besuchen können! Die angebotenen Erfahrungen sind gute Ideen für teambuildingAktivitäten.